Ein Geschäftsbrief soll formal, inhaltlich und stilistisch sein. Sauber und ordentlich, leserlich, auch wenn er handgeschrieben ist. Höflich und liebenswürdig, zumindest aber korrekt und sachlich dann noch, wenn man kritisieren oder sich beschweren will. Ausfallender Ton bleibt auch, wenn er auf Grund bestimmter Vorkommnisse gerechtfertigt erscheint. Natürlich in fehlerfreiem Deutsch mit richtiger Interpunktion. Dieser Brief hat den dokumentarischen Charakter. Was man einmal niederlegt und der Post anvertraut hat, in höchstens noch zu widerrufen, aber keinesfalls ungeschrieben zu machen!
3. Geschäftsbriefstruktur:
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Briefkopf |
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die vollständigen Anschriften |
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sowohl des Absenders wie des |
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Empfängers; |
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die Angabe des Datums; |
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eine „Betreffangabe“ |
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Grußschreiben |
Sehr geehrter Herr Lehman, |
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Sehr verehrter Herr Professor, |
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Hochverehrte gnädige Frau ... , |
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Sehr geehrte Frau Ministerialrätin, |
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Brieftext |
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Grund für den Brief |
Erzählen Sie keinen Roman, |
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sondern geben Sie in knappen |
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Worten den Grund Ihres Schreibens. |
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Zum Abschluss |
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Wir erwarten Ihre Antwort. |
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Wir hoffen auf eine positive |
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Antwort. |
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Danken Ihnen im voraus für die |
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Erfüllung unserer Bitte. |
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Teilen Sie uns so bald wie möglich |
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Ihre Entscheidung mit ! |
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Grußformel |
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und Unterschrift |
Mit herzlichen Grüßen |
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Hochachtungsvoll |
Mit verbindlichen GrüßenMit aufrichtiger Hochachtung
Ferdinand Schulz
Напишите деловое письмо в немецкую фирму: поинтересуйтесь последними промышленными разработками в вашей профессиональной сфере.
Подпишите конверт по образцу:
Briefumschlag |
Конверт |
1. |
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2. |
Karl Reinhardt |
3. |
Bremer Straße 28 |
4. |
2000 Hamburg 12 |
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Deutschland |
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LEKTION 8
EXISTENZGRÜNDUNG
DIE HANDELSUNTERNEHMEN
Viele Menschen haben schon einmal daran gedacht, sich selbstständig zu machen. Die meisten scheuen jedoch den Aufwand und das Risiko, tatsächlich zur Tat zu schreiten, obwohl sie eine viel versprechende Idee haben. Diese
Gefahren einer Firmengründung können jedoch minimiert werden, wenn die
Gründung gewissenhaft geplant und vorbereitet wird.
Existenzgründung ist die Gründung eines eigenen Unternehmens. Mit dieser Unternehmensgründung kommen viele Fragen, Aufgaben, Informationen,
Anforderungen und Entscheidungen auf den Gründer zu.
Obwohl eine Unternehmensgründung viele Risiken beinhaltet, steigt die
Zahl der Existenzgründungen in Deutschland weiterhin an. Das ist sehr positiv, denn gerade kleine und mittlere Unternehmen haben einen wesentlichen Anteil an der Wirtschaftsleistung Deutschlands.
In den ersten Jahren der Selbstständigkeit hat der Unternehmensgründer mit folgenden Anforderungen und Risiken zu rechnen:
• Statt einer 35 - bis 40 – Stunden – Arbeitnehmer - Woche, eine 60 – bis 80 – Stunden - Woche.
•Statt 220 regulären Arbeitstagen pro Jahr müssen ca. 365 Tage gearbeitet werden.
•Bei einem Misslingen gibt es kein Arbeitslosengeld.
•Der Jungunternehmer erzielt in den ersten Jahren nur ein geringes oder negatives Einkommen.
•Statt eines positiven sozialen Ansehens einer Führungsposition im Angestelltenverhältnis hat er eher ein negatives Unternehmerimage. Den hohen Anforderungen an einen Jungunternehmer stehen aber auch positive
Beweggründe gegenüber.
•Der Unternehmensgründer erlangt unternehmerische Selbstständigkeit und kann somit seine eigenen Ideen durchsetzen.
•Er hat keinen übergeordneten Chef, er hat absolute Entscheidungsund Handlungsfreiheit und ist wirtschaftlich unabhängig.
•Wenn die härteste Anfangszeit vorbei ist, erwarten ihn flexible Arbeitszeiten, ein hohes Einkommen und bei einem hohen Unternehmenswert ein großes Vermögen. Die häufigsten Gründe, warum sich Existenzgründer nach drei
Jahren wieder abmelden, sind laut einer Studie des IFO - Instituts in München:
Finanzierungsmängel, Informationsdefizite, Qualifikationsmängel, Planungsmängel, Familienprobleme und Überschätzung der Betriebsleistung. Meist führt fehlende Zahlungsfähigkeit in der Anfangsphase zu einem Todesurteil der jungen Unternehmung. Junge Unternehmer haben häufig auch steuerliche Probleme, da die wirksame Besteuerung erst nach zwei Jahren einsetzt. Vorher gibt der Unternehmer nur Selbstschätzungen an das Finanzamt.
Wenn der Unternehmer nicht ausreichend fachliche Vorbildung (Know - how) mitbringt, um z. B. schnell auf Veränderungen des Marktes reagieren zu können, kann das Unternehmen ebenfalls in Gefahr geraten. Nicht zuletzt kommt es oft vor, dass die Motivation der Unternehmensgründer nach einiger Zeit nachlässt, dass es zu Missverständnissen bzw. zu Vertrauensbrüchen zwischen Mitarbeitern und ihm kommt und dass die eigene Familie bei den psychischen Belastungen den Jungunternehmer nicht unterstützt.
1. Lesen Sie die folgenden Texte A, B, C, D! Füllen Sie die nachstehende Tabelle aus!
Text A
ALDI
Aldi ist der Kurzname der beiden weltweit operierenden deutschen
Handelsunternehmen Aldi Nord und Aldi Süd (eigene Schreibweise ALDI
SUD). Sie wurden 1913 zunächst als gemeinsames Familienunternehmen in
Essen gegründet und später von den Brüdern Karl Albrecht und Theo Albrecht übernommen. Nach dem Zweiten Weltkrieg übernahmen die beiden Brüder das elterliche Lebensmittelgeschäft. Es handelte sich um ein kleines Ladengeschäft von 35 m . Im Essener Ortsteil Schonnebeck eröffneten sie schließlich ein größeres Geschäft. Sie expandierten weiter und hatten es bis 1950 bereits zu
einer kleinen Lebensmittelkette von 13 Geschäften herkömmlicher Prägung gebracht. Es ging in schnellen Schritten voran, 1960 waren es bereits 300 Läden mit einem Umsatz von 90 Millionen DM. In demselben Jahr wurde Aldi in Nord und Süd aufgeteilt. Der Firmenname Aldi ist eine Abkürzung und steht für
Albrecht-Discount. Die Brüder führten damit die Discount - Idee in Deutschland ein und expandieren weltweit mit Erfolg. Zur Zeit besteht Aldi Nord aus 35 rechtlich selbstständigen Regionalgesellschaften mit etwa 2.500 Filialen und Aldi Süd aus ca. 31 Gesellschaften mit ca. 1.600 Filialen in West – und
Süddeutschland.
Den Regionalgesellschaften, die als Kommanditgesellschaften geführt werden, steht jeweils ein Geschäftsführer vor, der die KG leitet. Dieser fungiert als Kommanditist und muss lediglich der Geschäftsleitung in Essen (Aldi - Nord), bzw. Mülheim an der Ruhr (Aldi - Süd) Rechenschaft ablegen. Die jeweiligen Regionalgesellschaften haben ihren Sitz zumeist außerhalb der größeren Ballungszentren, verfügen jedoch grundsätzlich über einen naheliegenden Autobahnanschluss, damit die Ware schnellstmöglich zu den
Filialen transportiert werden kann.
Die beiden Konzerne sind freundschaftlich verbunden und treten gelegentlich gemeinsam auf, z. B. mit gemeinsamen Handelsmarken oder gegenüber Lieferanten. Rechtlich, organisatorisch und seit 1966 auch finanziell sind beide Konzerne völlig unabhängig. Umsätze und Erträge der Gruppe wurden bis zum Jahr 2000 nicht veröffentlicht. Ab dem Jahr 2001 werden die Zahlen zumindest für die Gesellschaften Nord im Bundesanzeiger veröffentlicht.
Der Umsatz im Jahr 2003 wird für die Gruppe in Deutschland von Experten auf ca. 23,5 Mrd. taxiert, die Umsatzrendite auf ca. 3,0 % bis 4,0 %.
Die Aldi - Gruppe betreibt rund 6.600 Filialen auf der ganzen Welt (Gesamtzahl schwankt je nach Quellenangabe). Jede Woche kommt im Schnitt eine Filiale irgendwo auf der Welt hinzu.
Aldi Nord ist zuständig für Belgien, die Niederlande, Luxemburg, Frankreich, Spanien, Portugal und Dänemark. Aldi Süd kümmert sich um die Märkte in Osterreich, Großbritannien, Irland, USA, Australien, in der Schweiz und Slowenien.
Text B
OTTO – VERSAND
Der OTTO -Versand ist das weltweit größte Versandhandelsunternehmen.
Es hat seinen Sitz in Deutschland.
Gegründet wurde das Unternehmen unter dem Namen ′′Werner Otto Versandhandel′′ am 17. August 1949 von Werner Otto. Der Firmensitz lag in Hamburg-Schnelsen. 1960 zog das Unternehmen nach Hamburg-Bramfeld um, wo bis heute der Hauptsitz des Unternehmens liegt. Es firmiert heute nur noch als 'Otto GmbH & Co KG', der Zusatz ′′Versand′′ ist offiziell entfallen.
Der erste Otto - Katalog kam 1950 in einer Auflage von 300 Exemplaren auf den Markt, war handgebunden und präsentierte auf 14 Seiten 28 Paar Schuhe. Als erster Versender führte Otto dabei den Kauf auf Rechnung ein. In der Folgezeit entwickelte sich Otto zum Universalversender mit einem breit angelegten Warensortiment. Jahrzehntelang erschien der Hauptkatalog zweimal jährlich als Frühjahr/Sommer - und Herbst/Winter – Katalog mit einer Auflage von rund 10 Millionen Exemplaren. Im Jahr 2005 wurde die Taktung des Hauptkatalogs auf drei Ausgaben pro Jahr aus strategischen Gründen erhöht. Darüber hinaus gibt Otto zahlreiche Spezialkataloge heraus. Insgesamt werden pro Saison von der Einzelgesellschaft Otto etwa 62 verschiedene Angebotsträger verschickt mit einer Gesamtauflage von 109 Millionen Exemplaren. Das Schwergewicht des 130.000 Artikel zählenden Otto - Sortiments liegt bei Mode und Textilien.
Die Otto-Gruppe erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2004/2005 weltweit einen Umsatz von 14,424 Milliarden Euro und beschäftigte 54.428 Mitarbeiter. Der Vorstandsvorsitzende des Unternehmens ist seit 1981 Dr. Michael Otto, der
Sohn des Gründers.
Warenverteilzentren von Otto befinden sich in Hamburg (zwei Mal), in Haldensleben (Sachsen-Anhalt), in Ohrdruf (Thüringen), in Burbach (Nordrhein -Westfalen), in Karlsruhe (Baden-Württemberg), in Hanau (Hessen) und in Burgkunstadt (Franken).
Das Unternehmen ist international tätig, u. a. mit Tochtergesellschaften in der Schweiz, in Osterreich, Frankreich, Großbritannien, Israel, in den USA,
Japan und der Volksrepublik China. Knapp die Hälfte des Umsatzes wurde 2004/2005 im Ausland erwirtschaftet.
Text C
EDEKA-GRUPPE
Die EDEKA-Gruppe entstand 1898, als sich 21 Einkaufsvereine aus dem Deutschen Reich im Halleschen Torbezirk in Berlin zur Einkaufsgenossenschaft der Kolonialwarenhändler zusammenschlossen. 13 solcher Genossenschaften vereinigten sich 1907 zum Verband deutscher kaufmännischer
Genossenschaften mit angeschlossener GmbH als zentrale
Warenbeschaffungsstelle. 1911 wurde aus der Abkürzung EDK (von Einkaufsgenossenschaft deutscher Kolonialwarenhändler) der bis heute gültige
Firmen-und Markenname EDEKA (Einkaufsgenossenschaft der Deutschen Kolonialwarenhändler) gebildet. EDEKA entwickelte im Laufe der Jahre eigene Produkte, die am EDEKA-Siegel zu erkennen sind.
1972 gibt sich die EDEKA-Gruppe eine neue Struktur mit der Gründung von 12 Regionalgesellschaften.
Die EDEKA-Gruppe ist seit 2005 durch die Übernahme der Spar Handels AG der größte Verbund im deutschen Einzelhandel. Basis der EDEKA-Gruppe sind Genossenschaften, in denen sich selbstständige Einzelhändler