9. Hotels
Ganz abgesehen von den auch in Deutschland üblichen Standards der großen weltweiten Hotelketten wie
Hilton,
Sheraton,
Holiday Inn,
Best Western,
um nur einige zu nennen, ist es empfehlenswert auf lokale Angebote zu achten. Dies sind meist familiengeführte Hotels oder ortstypische Gasthöfe, die ne-
ben dem Restaurantbetrieb auch Zimmer anbieten. Auch wenn man hier kaum mehr als eine 3 Sterne-Auszeichnung antreffen wird, ist ein solches Hotel persönlicher und günstiger und gehört zum Kennenlernen einer deutschen Stadt einfach dazu.
Beliebt ist es, ein Hotel nach seinen Kommentaren und Bewertungen auszuwählen, die es über das Internet erhalten hat.
Eine deutsche Studie hat die größten Hotel-Bewertungsportale untersucht und nach deren Reichweite gelistet. Demnach sind in folgenden Portale mehr als 25% aller Hotels bewertet:
HolidayCheck.de, Booking.com,HRS.de, Hotel.de, TripAdvisor.com
zwischen 15 und 25% aller Hotels bewertet:
Trivago.de, Expedia.de,Qype.de
zwischen 5 und 15% aller Hotels waren bewertet bei: Zoover.de,Hotelkritiken.de, Ciao.de und Votello.de
161
10.Restaurants
Die Deutschen lieben internationale Küche. So lassen sich
italienische,
türkische,
griechische und
chinesische Restaurants selbst in kleinen Städten finden.
Es lohnt sich jedoch die lokale Küche zu beachten. Sie hält so manche Köstlichkeit bereit, die Sie sich nicht entgehen lassen sollten. Typisch sind dabei
die Fischgerichte in Norddeutschland wie Hering oder Scholle,
in Bayern Gerichte wie Schweinshaxen und
in Westdeutschland der Sauerbraten (eingelegtes Rindfleisch).
Typische Restaurants mit lokalen Spezialitäten tragen in ihrem Namen oftmals
"Gasthof",
"Gasthaus" oder "Tiernamen" wie
Goldener Bär,
Roter Hahn,
Wilder Stier,
Zum Storch,
Schwarzer Adler o.ä.
Bei der Auswahl des Essens sollte man beim Blick AUF DIE SPEISEKARTE
zuerst die sog. "TAGESKARTE" oder
das EXTRABLATT "HEUTE EMPFEHLEN WIR" beachten.
Dort sind Speisen aufgeführt, die zusätzlich zu dem Standardangebot an diesem Tag besonders empfohlen werden. Dies sind Gerichte, die nur saisonal angeboten werden und immer frisch zubereitet sind, dabei haben diese üblicherweise ein besonders gutes PreisLeistungsverhältnis.
Empfehlungen für Restaurants and Läden mit deutschem Essen weltweit findet man unter Leibspeise.wordpress.com.
Leibspeise ist das private Projekt von zwei deutschen Weltreisenden. 162
11.Trinkgeld
Ein Trinkgeld wird
in Restaurants und
für kleine Dienstleistungen im Hotel,
an der Tankstelle mit Bedienung sowie
beim Taxi immer gegeben.
Üblich sind zwischen 5 und max. 10% der Rechnungssumme.
Wurde man im Restaurant gut bedient und ist man dem Essen zufrieden, gilt es als ziemlich unhöflich kein Trinkgeld zu geben. Das kann auch für die anderen Gäste am Tisch peinlich sein.
12.Telekommunikation
Wer beabsichtigt ein paar Wochen oder öfter in Deutschland zu sein, kauft am besten gleich zu Anfang ein PrePaid-Handy im nächsten Telefonshop. Ob nun bei T-Mobile, E-Plus, Base, Vodafone, Kabeldeutschland oder O2 ist eher Geschmacksache, denn die Tarife sind ähnlich.
Billigere Tarife werden mittlerweile auch in den Supermärkten wie Aldi, Lidl, Plus und Norma angeboten.
In den eigenen vier Wänden empfiehlt sich ein Anbieter, der Festnetztelefon, Mobiltelefon, Internet und evtl. auch Kabelfernsehen als Paket anbietet. Tarife und verfügbare Technik ändert sich dabei weiterhin so dynamisch, dass man sich vor Ort im Bedarfsfall ohnehin mehrere Anschlussangebote einholen muss.
163
13.Einkaufen
Traditionell tätigten die Deutschen ihre Einkäufe des täglichen Bedarfs in Geschäften, die rund um den Marktplatz angesiedelt waren.
Seit die Zonen um Marktplätze in den Innenstädten zunehmend zu Fußgängerzonen wurden, verlagerten sich die familiären Großeinkäufe auf Gewerbegebiete am Ortsrand. Dort sind heute die großen Superund Schuhmärkte, die Billigbekleidungshäuser, Elektround Baumärkte angesiedelt.
In den Innenstädten kämpfen die Einzelhändler ums Überleben und müssen vielerorts Souvenirläden, Handyshops und Boutiquen Platz machen. Dieser Trend, der in Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern erst spät einsetzte, führt zu einem reduzierten Angebot und man muss oftmals lange nach einem Lebensmittelgeschäft suchen.
Nichtsdestotrotz sind die Fußgängerzonen als attraktive Einkaufszonen durchsetzt mit netten Cafés und Restaurants.
Ein modernes Bespiel ist die Friedrichstraße in Berlin.
Weitere berühmte Einkaufstraßen in Deutschland sind
die Kaufingerstraße in München, die Zeil in Frankfurt,
die Mönckebergstrasse in Hamburg und
die Königstraße ("Kö") in Düsseldorf oder Stuttgart.
164
14.Freizeit, Sport, kulturelle Veranstaltungen
Wer den Veranstaltungsteil der lokalen Tageszeitungen aufschlägt, wird unter einer Vielfalt
von Festen,
Konzerten,
Sportveranstaltungen,
Ausstellungen und
vieler Art Freizeitvergnügungen auswählen können, nicht nur am Wochenende.
Für jeden Geschmack ist etwas dabei. Ob man nun selbst aktiv sein oder unterhalten sein will.
Für die spontane Entscheidung ist sicher die Tageszeitung eine gute Quelle. Wer allerdings weiter im Voraus planen muss, greift am besten
zu einem Stadtmagazin, das monatlich oder 14-tägig erscheint. Hier die Online-Versionen der Programmzeitschriften einiger deutscher Städte:
Bamberg: www.bamberg-guide.de und www.kultur.bamberg.de
Berlin: www.zitty.de und www.tip-berlin.de
Bremen: www.bremer.de
Düsseldorf: www.stadtmagazin.com
Dresden: www.cybersax.de
Frankfurt: www.strandgut.de und Frankfurt.prinz.de
Hannover: www.stadtkind-hannover.de
Hamburg: www.oxmoxhh.de
Leipzig: www.kreuzer-leipzig.de und www.blitz-world.de
Köln: www.koelner.de
Nürnberg: www.plaerrer.de
München: www.Inmuenchen.de
Stuttgart: www.lift-online.de und www.moritz.de Wien: www.wien-konkret.at und www.falter.at
165