Die Bewerbungsmappe
Die Bewerbungsunterlagen, die von Personalabteilungen erwartet werden, können von Land zu Land sehr unterschiedlich sein:
In Deutschland sollte eine Bewerbungsmappe bei der schriftlichen Bewerbung immer folgende Unterlagen beinhalten (in der Reihenfolge der Sortierung):
Anschreiben
Lebenslauf mit Lichtbild
Zeugnisse
Alle Schriftstücke sollten auf rein-weißem, hochwertigem Papier gedruckt sein, das absolut sauber ist und keine Knicke zeigt. Im Einzelnen:
1. Anschreiben
Dies ist das wichtigste Dokument Ihrer Bewerbung, weil es den direkten Bezug Ihrer Person und Ihres Beschäftigungswunsches mit der ausgeschriebenen Stelle herstellt.
Tipps in Kürze:
nur 1-Blatt-Darstellung – präzise Aussagen in fehlerfreiem prägnanten Deutsch – kurze Sätze – übersichtliche Blattaufteilung.
Detaillierte Tipps zum Anschreiben und Muster finden Sie z.B. bei www.jobpages.de.
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2. Lichtbild
Hier sollte ein aktuelles, professionell gemachtes Foto verwendet werden, das rechts oben auf dem Lebenslauf platziert sein sollte.
3. Lebenslauf
Der Lebenslauf listet in tabellarisch-übersichtlicher Form alle persönlichen Daten und be-ruflichen Stationen auf.
Sehen Sie selbst anhand eines einfachen Beispiels unter www.jobware.de, Stichwort
„Ratgeber Bewerbung.“ Wichtig ist Lückenlosigkeit, und dass eine Kontinuität in der
Lebensplanung zu erkennen ist.
4. Zeugnisse
In diese Rubrik fügen Absolventen/Berufsanfänger hochwertige ....
Das Bewerbungsgespräch
Bei Ihrer Jobsuche in Deutschland, werden Sie sicherlich mehrere Vorstellungsgespräche führen. Um dabei erfolgreich zu sein, sollten Sie drei Grundregeln unbedingt beachten:
Gut vorbereitet und glaubwürdig sein
Ruhe, Kompetenz und Zuversicht ausstrahlen
Pünktlich und zuverlässig sein
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Karrierepraxis
(siehe: Die Internetquelle, der das unten angegebene Material entnommen ist: Business Etikette kompakt: Zehn Fehler, die Sie vermeiden sollten…//http://www.business-knigge.com/( Business Etikette in Deutschland
von Joachim Graff & Gretchen Schaupp)
Die ungeschriebenen Regeln und Gesetze in deutschen Unternehmen
Veränderungsprozesse, "Change Management", gehören heute zum Alltag in nahezu jedem Unternehmen.
Angetrieben durch Globalisierung, internationale Firmenübernahmen und Fusionen, treffen verschiedene Kulturen und unterschiedliche Denkarten immer unvorbereiteter aufeinander.
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Für den einzelnen Mitarbeiter bedeutet dies, mög-
lichst
Wie werden die offizielle Unternehmenspolitik und die kommuniеzierten Leitbilder durch die Mitarbeiter tatsächlich wahrgenommen und umgesetzt?
Welche Regeln und ungeschriebenen Gesetze wirken im Unternehmen?
Für den einzelnen Mitarbeiter bedeutet dies, möglichst schnell für sich herauszufinden:
Hat man erst einmal seinen Arbeitsvertrag in der Tasche, ist der erste Arbeitstag nicht mehr weit. Mit Arbeitsbeginn startet in der Regel eine sog. "Probezeit", die normalerweise zwischen 6 Wochen und 6 Monaten lang ist.
Während dieser Zeit kann der Arbeitgeber wie auch der Arbeitnehmer das Arbeitsverhältnis innerhalb kürzester Zeit wieder auslösen. Umso wichtiger ist es für neue Arbeitnehmer während dieser Zeit alle Fettnäpfchen zu vermeiden, mit denen man beim Arbeitgeber wie auch bei den Kollegen einen unnötig schlechten Eindruck hinterläßt.
Hier die schlimmsten Fehler:
von Anfang an alles selbst machen und niemanden um Rat fragen.
für die Produkte und Dienstleistungen des Arbeitgebers geringes Interesse zeigen.
am zweiten Tag einen Urlaubsantrag stellen.
über einen Kollegen oder Kollegin lästern.
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den Kollegen am Ende der ersten Woche sagen, wo der Hase lang läuft. Wer als "Neuer" eine dieser "Sünden" begeht, darf sich nicht wundern, wenn die
Kollegen und der Chef die Hände über dem Kopf zusammen schlagen und man sich die Chancen im neuen Job sowie die Freude an der Arbeit verbaut. Die ersten Wochen sind sowieso eine Gradwanderung zwischen Profilierung, Anpassung und Rücksichtnahme. Dass geht jeden so. Damit: Viel Glück, Freude und Erfolg bei der Einarbeitung während der Probezeit!
Effiziente Besprechungen
Besprechungen gehören zum beruflichen Alltag. Bei Managern kommen sie oft im Viertelstundentakt und sind darauf ausgerichtet, Entscheidungen vorzubereiten oder zu treffen.
Damit sind sie Schlüssel für unternehmerischen Erfolg, Zukunftsfähigkeit und Stärke, denn für keine Tätigkeit nehmen sich Führungspersönlichkeiten mehr
Zeit als für Besprechungen.
Bis hierher alles klar? Also:
Auf zur nächsten Besprechung!
Die macht mich erfolgreich!
Leider ist die berufliche Wirklichkeit für die meisten von diesem Rezept weit entfernt.
Richtig ist, dass man viele Dinge auch heute noch nicht per E-Mail, OnlineKonferenz und Telefon erarbeiten, beurteilen und entscheiden kann.
Oft braucht es das Von-Angesicht-zu-Angesicht, um die Denkweise des anderen zu verstehen, die nächsten Schritte innerhalb eines Teams zu initiieren oder eine
Partnerschaft neu zu beleben. Erfolgreich verhandeln
Verhandeln müssen Sie ständig,
mit Kunden,
Lieferanten,
Partnern, Kollegen oder
Vorgesetzten.
Beachten Sie die nachfolgenden zwölf Hinweise und es wird Ihnen gelingen, für al- 144
le Verhandlungspartner Entscheidungsfreiheiten aufzubauen und zu tragfähigen Ergebnissen und Abschlüssen zu kommen:
Fingerspitzengefühl:
"Der Verhandler muss die Geduld eines Uhrmachers besitzen und frei von persönlichen Vorurteilen sein." So beschrieb es einmal ein berühmter Diplomat.
Darum:
Konfrontieren Sie Ihr Gegenüber nicht sofort mit Argumenten und Forderungen.
Nehmen Sie sich zu Beginn Zeit, um eine angenehme Gesprächsatmosphäre herzustellen und einen guten Status an Übereinstimmung zu erzielen.
Dies erreichen Sie beispielsweise mit Hilfe von ein paar persönlichen Worten oder der Diskussion unstrittiger aktueller Ereignisse aus Sport, Film, Fernsehen oder der Kulturszene.
Auch dieser Small talk sollte jedoch nur Themen beinhalten, die Sie wirklich interessieren. Sonst wirkt es aufgesetzt oder Sie langweilen die Zuhörer, was negativ wirken könnte.
Vermutlich wird Ihnen dann der Stau auf der Autobahn, die Parkplatzsuche oder das schlechte Wetter nicht mehr als einen Halbsatz wert sein und Sie haben Zeit für Themen mit Profil.
Ziele verfolgen und Verhandlungsspielraum einplanen: "Wer nicht weiß, wohin er will, wird auch nie ankommen", sagt ein ...
Wie bin ich selbst ein guter Chef?
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